NEU: FATHER MOTHER SISTER BROTHER

tägl. 19:00 (So + Mi in engl. OmU), 16:45

In seinem neuesten Geniestreich lässt Regie-Ikone Jim Jarmusch den hochkarätigen Cast um Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten. FATHER MOTHER SISTER BROTHER wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

Unser Programm vom 26.02.-03.04.2026

NEU:

FATHER MOTHER SISTER BROTHER

tägl. 19:00 (So + Mi in engl. OmU), 16:45

Regie: Jim Jarmusch, US/IE/FR 2025, 110 Min., FSK 12. Mit Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps | Bundesstart

Drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.

In seinem neuesten Geniestreich lässt Regie-Ikone Jim Jarmusch den hochkarätigen Cast um Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten. 

FATHER MOTHER SISTER BROTHER wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

"Jim Jarmusch vertraut seinen Stars und ihrer Fähigkeit, in Pausen, Blicken und Gesten manchmal mehr zu sagen als mit Worten. Dazu passt das ruhige Erzähltempo, das aber gerade dadurch eine große emotionale Genauigkeit erreicht. 

Mit feinem Humor zeigt Jim Jarmusch das Modell der Kleinfamilie als lebenslange Übung im Aushalten, Annähern, Finden und Loslassen – eigentlich unspektakulär, aber wichtig." (programmkino.de)

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Unser Programm vom 05.03.-11.03.2026

NEU:

GELBE BRIEFE

tägl. 19:45, 17:10

Regie: İlker Çatak, DE/FR/TK 2025, 128 Min., FSK 12. Mit Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas | Bundesstart

Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen.

Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.

Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film DAS LEHRERZIMMER legt der Oscar®-nominierte Regisseur İlker Çatak mit GELBE BRIEFE erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vor. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck gerät und sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden muss. 

Eindrucksvoll getragen von den türkischen Schauspielstars Özgü Namal und Tansu Biçer schafft İlker Çatak ein intensives und brandaktuelles Drama über Mut und Macht, das die universellen, großen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit in den Fokus nimmt.

Gewinner des Goldenen Bären als bester Film bei der Berlinale 2026!

Gilde-Filmpreis des Arthouse-Kinoverbands AG Kino – Gilde e.V.

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VORPREMIERE zum Int. Frauentag am 8. März:

SIRI HUSTVEDT – DANCE AROUND THE SELF

So 11:15

Regie: Sabine Lidl, DE/CH 2025, 110 Min., FSK 12, Dokumentarfilm

Jung, neugierig und voller Tatendrang verlässt Siri Hustvedt ihre Heimat Minnesota und stürzt sich mitten hinein ins pulsierende New York. Auf der Suche nach der Hauptfigur ihres ersten Romans beginnt eine Reise, die sie nicht nur zur Schriftstellerin macht, sondern zu einer der wichtigsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Der Film öffnet einen Blick weit über Siri Hustvedt hinaus und feiert die kämpferische Kreativität von Künstlerinnen, denen die Autorin sich verbunden fühlt. 

Zugleich erzählt SIRI HUSTVEDT – DANCE AROUND THE SELF die einzigartige Liebesgeschichte des legendären Autorenpaares aus Brooklyn: Siri Hustvedt und Paul Auster. Doch während die beiden über Sprache, Identität und die Kraft der Worte nachdenken, bricht das Leben herein: Paul Auster wird schwer krank. Auch nach seinem Tod endet die gemeinsame Geschichte nicht: Siri Hustvedt beginnt den Verlust ihres „Lebensmenschen“ im Buch „Ghost Stories: Ein Buch der Erinnerung“ literarisch zu verarbeiten.

Vier Jahre lang folgt Sabine Lidl den Gedanken und Geschichten, die Siri Hustvedt zu einer der wichtigsten intellektuellen und feministischen Stimmen der amerikanischen Literatur gemacht haben. Gemeinsam sind sie immer in Bewegung, durch Zeit und Raum, imaginär zwischen den Disziplinen, deren Grenzen Siri Hustvedt nicht gelten lässt. Dabei hält der Film auch einen der verletzlichsten Momente fest, als Siri Hustvedt und Paul Auster mit der Diagnose seiner Krebserkrankung konfrontiert werden. 

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DOK am Montag: 

A SINGLE DAY 

Mo, 9.3., 19:00

Zu Gast: Regisseur Christoph Felder 

Regie: Christoph Felder, DE/US/VN 2025, 100 Min., Dokumentarfilm

1968, My Lai: US-Soldaten ermorden über 500 unbewaffnete Zivilisten. Frauen, Kinder, Alte. Mitten im Massaker landet ein Hubschrauber. Der 18-jährige Bordschütze Larry Colburn sieht, was passiert. Er trifft eine Entscheidung: Er stellt sich zwischen die Täter und ihre Opfer. Mit geladener Waffe. Bereit, auf die eigenen Leute zu schießen. Kriegsverbrechen passieren nicht einfach. 

My Lai wurde 18 Monate lang geheim gehalten. Nur EIN Offizier wurde verurteilt - zu 3,5 Jahren Hausarrest. Die Soldaten, die retteten? Wurden 30 Jahre lang mehr oder weniger verachtet. 

Die Fragen von 1968 sind die Fragen von 2026: Wie weit geht Befehlsgehorsam? Wann wird aus Mittäterschaft Mitschuld? Was kostet es, aufzustehen? Überall dieselben Mechanismen. Überall derselbe Reflex: „Das waren Einzeltäter." "Das war eine Ausnahme.

Nein! Larry Colburn hat bewiesen: Es ist nicht kompliziert. Es ist nur schwer. 

Der Film zeigt drei Generationen zwischen Krieg und Frieden: 

Larrys Vater war Soldat im 2. Weltkrieg und am D-Day in der Normandie, Larry selbst in Vietnam, My Lai - und sein Sohn Connor? 

Was sagt der zur Familiengeschichte, zum Soldatensein, zum Krieg? 

Ein aktueller Beitrag zur Diskussion, wie wir zum Wehrdienst stehen.

Nach dem Film: Diskussion mit dem Regisseur Christoph Felder, einem Mitglied des Friedensbündnisses und einem Mitglied des Schulstreikbündnisses.

 

In Kooperation mit dem Friedensbündnis Braunschweig.

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