NEU: WAS HABEN WIR GELACHT

tägl. 18:05, So auch 11:15

WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die jüngere Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens erstmals aus weiblicher Perspektive und zeigt, welches Frauenbild in den Shows der 90er- und 00er-Jahre geprägt wurde: Witze auf Kosten von Frauen, schwierige Talkshow-Auftritte und der harte Kampf „lustiger Frauen“ um Sichtbarkeit neben den großen Showmastern. 

Der Film fragt: Was hat Humor mit Gleichberechtigung zu tun? Darauf antworten Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins.

Unser Programm vom 23.07.-29.07.2026

NEU:

DREAMS – GEFÄHRLICHES VERLANGEN

tägl. 20:15 (So in engl./span. OmU), 16:00

Regie: Michel Franco, US/MX 2025, 98 Min., FSK 16. Mit Jessica Chastain, Isaac Hernández u.a. | Bundesstart

Jennifer ist ebenso reich wie attraktiv und genießt ein glamouröses Leben als Philanthropin in der amerikanischen High Society. Niemand ahnt, dass sie während ihrer regelmäßigen Aufenthalte in Mexiko eine leidenschaftliche Beziehung mit dem jungen Balletttänzer Fernando führt – einem vielversprechenden Talent ihrer Kulturstiftung. 

Verliebt und voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft in den USA wagt Fernando eines Tages den gefährlichen Weg über die Grenze. Als er plötzlich in Jennifers luxuriösem Apartment in San Francisco auftaucht, gerät ihre sorgfältig kontrollierte Welt aus den Fugen.

Ballettstar Isaac Hernández brilliert in seiner ersten Filmrolle an der Seite von Oscar®-Preisträgerin Jessica Chastain in Michel Francos provokantem, beklemmend aktuellem Erotikdrama über Machtgefälle, liberale Heuchelei und toxisches Begehren. DREAMS – GEFÄHRLICHES VERLANGEN feierte seine Premiere im Wettbewerb der Berlinale.

"Franco gelang ein Konglomerat aus politischen, gesellschaftskritischen und erotischen Aspekten. Sein Film fasziniert und ist in dieser Form ein Novum. Als Hauptdarsteller brilliert Isaac Hernández vom American Ballet Theatre. Er stellt einen mexikanischen Tänzer dar, der sich illegal in die USA einschleusen lässt. 

Jessica Chastain verkörpert die Tochter eines Superreichen, die auf den Jüngling steht, ihm aber jede Möglichkeit, legal im Land zu bleiben, verwehrt. Die Rache des Mexikaners wird allerdings letztlich auch ihm zum Verhängnis. Ab 23. Juli ist »Dreams« im Kino zu sehen, mit Verdacht auf Kultstatus." (Gisela Sonnenburg, in junge Welt vom 10.07.26)

 

Filmtipp von Radio Okerwelle

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NEU:

WAS HABEN WIR GELACHT

tägl. 18:05

Regie: Eva Müller & Isabel Schneider, DE 2026, 96 Min., FSK 12, Dokumentarfilm

WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die jüngere Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens erstmals aus weiblicher Perspektive. 

Sie zeigt, welches Frauenbild in den Shows der 90er- und 00er-Jahre geprägt wurde: Witze auf Kosten von Frauen, schwierige Talkshow-Auftritte und der harte Kampf „lustiger Frauen“ um Sichtbarkeit neben den großen Showmastern. Eine ganze Generation wurde von Harald Schmidt, Thomas Gottschalk, Rudi Carrell, Stefan Raab u.a. humortechnisch sozialisiert. 

Der Film fragt: Worüber haben wir gelacht– und worüber nicht? Und was hat Humor mit Gleichberechtigung zu tun? Darauf antworten Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins.

Eine erhellende Auseinandersetzung mit einem wenig ruhmreichen Stück Fernsehgeschichte.” (filmdienst.de)

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Unser Programm vom 30.07.-05.08.2026

NEU:

BITTERES FEST

tägl. 19:00, 16:45, Fr + Sa auch 21:15 in span. OmU

Regie: Pedro Almodóvar, ES 2026, 112 Min., FSK 12. Mit Bárbara Lennie, Victoria Luengo, Leonardo Sbaraglia u.a. | Bundesstart

Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. 

In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.

Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in BITTERES FEST die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise. 

Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für ALLES ÜBER MEINE MUTTER, SPRICH MIT IHR, VOLVER oder LEID UND HERRLICHKEIT, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch. BITTERES FEST wurde von El Deseo produziert und in Madrid sowie auf Lanzarote gedreht.

In jedem meiner Filme steckt etwas aus meinem Leben und dem Leben der Menschen um mich herum. Alles, was der Regisseur Raú in BITTERES FEST sagt, würde ich auch so unterschreiben. Ich bin an sich eine sehr zurückhaltende, introvertierte Person. Aber mittlerweile vertraue ich mir genug, um mich selbst als Stoff zu verwenden.” (Pedro Almodóvar)

In schönster Farbdramaturgie inszeniert Almodóvar einmal mehr ein selbstreferenzielles Spiel zwischen Realität und Fiktion, das luftig leicht unterhält.” (programmkino.de)

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DOK am Montag:

FLUSS

Mo, 3.8., 19:00 - Zum Gespräch zu Gast: Regisseur Timo Großpietsch

Regie: Timo Großpietsch, DE 2025, 82 Min., o. A., Dokumentarfilm

Diese dokumentarische Reise entlang der Elbe, von ihrer Quelle im nebelverhangenen Riesengebirge bis zur breiten Mündung in die Nordsee, entlarvt die tiefgreifende Prägung und Nutzung des Flusses durch den Menschen und dekonstruiert die vermeintliche Natürlichkeit der Landschaften.

Im Riesengebirge, einer Region durchdrungen von Mythen und dem Geist Rübezahls, beginnt die Elbe ihren Lauf. Ein schlichter Betonring markiert die Quelle, die hier unter den Augen pilgernder Touristen entspringt. Der Film nimmt uns mit durch die tiefen, dunklen Gänge der Staudämme und führt uns entlang der alten innerdeutschen Grenze, zu Hochwassern und Umweltzerstörung bis hin zu den weiten Mündungsgebieten bei Cuxhaven. 

Jede der 28 Staustufen sind Zeugen der menschlichen Eingriffe. Sand und Kies werden dem Boden entrissen, Schiffe fahren mit überdimensionierten Fahrstühlen und gleiten durch die Nacht. Großpietsch zeigt in beeindruckenden Bildern, wie der Fluss durch die Jahrhunderte vom Menschen geformt und genutzt wurde.

FLUSS ist eine filmische Erkundung, die tief unter die Oberfläche der sichtbaren Realität dringt und die Spuren menschlicher Einflüsse offenlegt. Der Dokumentarfilmer Timo Großpietsch schließt mit FLUSS seine Trilogie STADT, LAND, FLUSS ab.

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Mo, 3.8., 19:00 - Zu Gast: Regisseur Timo Großpietsch

10.09.-16.09.2026

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